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Qualitäts-Phishing – Cyber-Ganoven werden immer professioneller

Payback wird 15! – Glaubt ihr nicht? Ist auch geflunkert. Seinen 15. Geburtstag hat das Unternehmen bereits letztes Jahr gefeiert, was allerdings die wenigsten wissen. Das dachten sich anscheinend auch Hacker und haben sich das Jubiläum für ihre Zwecke zur Nutze gemacht. Wie dreist und professionell die Kriminellen dabei vorgehen, schildere ich euch heute in meinem Blog.

In der Mail heißt es, dass Payback aufgrund seines Geburtstags Bonuspunkte verdopple. Mit dieser Aussage soll der Kunde allerdings lediglich aufs Glatteis geführt werden, um seine Nutzerdaten Preis zu geben, denn mehr Punkte gibt es natürlich nicht. Und nun legen die Cyber-Ganoven erst richtig los: Mit sehr viel Liebe zum Detail machen sie es dem Betroffen besonders schwer den Schwindel zu erkennen. Die Mail enthält zwar mehrere Links, allerdings führen bis auf einer von ihnen alle auf die reguläre Payback-Seite. Das macht es natürlich für eh schon ahnungslose Nutzer natürlich umso schwieriger die Masche zu durchschauen. Dazu kommt noch, dass die Fake-Seite, auf der man sich mit seinen Payback-Daten anmelden muss, so gut gefaket ist, dass selbst Experten zweimal hinsehen müssen.

Woran kann ich die Ente dennoch erkennen?

Bis auf einer abweichenden Schriftart im Seitenmenü und einer etwas anderen URL gibt es für Laien erstmal keinen Anhaltspunkt, dass es sich um Betrug handelt. Liest man sich den Text der Mail allerdings aufmerksam durch, dann kann man den Braten rieche. Die saloppe Formulierung in der Mail: „Klicken Sie hier um Ihren Punktestand zu verdoppeln!“ klingt nämlich nicht gerade seriös oder vertrauenserweckend. Die Top-Level-Doamin „.info“ gehört übrigens gar nicht zu Payback. Wer hier seine Daten angibt, der übermittelt sie direkt an die Betrüger.

Was kann ich als Nutzer tun, um mich zu schützen?

Allen Nutzern kann man generell nur empfehlen die Augen offen zu halten. Wer kritisch liest und sich nicht von zu verlockenden Angeboten blenden lässt, der läuft weitaus weniger Gefahr, einer Phishing-Mail auf den Leim zu gehen. Unternehmen können sich sogar noch viel effektiver schützen. Mittlerweile gibt es zahlreiche gute Spam- und Virenfilter speziell für Firmen und sogar Programme, die noch viel gezieltere Angriffe erkennen. Advanced Threat Protection bietet Schutz vor Ransomware für Unternehmen, allerdings ebenso vor Phishing, Malware und Trojanern. Angesichts dieser ganzen Tipps und gegen Maßnahmen sollte es doch kein Problem sein, unsere Daten vor Ausspähung zu schützen – nicht wahr?

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Können Handy-Tastaturen bald hellsehen?

Wie wäre es, wenn man beim Chatten übers Smartphone nicht mehr umständlich die Sätze zu Ende schreiben müsste? Wenn das richtige Satzende wie von Geisterhand zustande kommt? – Zukunftsmusik? Keineswegs! Der führende Tastaturtechnologie-Hersteller „SwiftKey“ arbeitet momentan an einer Technik, die mittels künstlicher Intelligenz Sätze zu Ende führen soll, bzw. dessen Ende errät. Was ihr dazu wissen müsst, erfahrt ihr heute hier bei mir im Blog.

Nicht mehr ganz eigenständig, doch immer noch den Anschein machend: wenige wissen, dass SwiftKey bereits im April von Micorsoft übernommen wurde. Die Erfolgsgeschichte der Firma wird dadurch nicht gebremst, nein im Gegenteil. Die Mini-App, die es Nutzern beim Schreiben mit einer Handytastatur bisher erleichtert Wörter schneller zu bilden, ist momentan auf über 300 Millionen Telefonen und Tablets vertreten – Tendenz steigend. Ganze 120 Sprachen werden bereits unterstützt und von 2012 bis 2013 befand sich die App ganz oben im Ranking der beliebtesten kostenlosen Apps.

Nun verfolgt CEO Ben Medlock wirklich innovative Ideen. Er möchte die Vorschläge seiner Tastaur noch „menschlicher“ machen. Das heißt, die Tastaur soll noch besser erkennen, was der Benutzer gerade denkt und den Satz demnach zu Ende führen können. Funktionieren tut das Ganze dann über so genannte „neuronale Netze“. Diese Netze basieren prinzipiell auf der Funktionsweise des Gehirns. Für den Benutzer ersichtlich wird dies nur über die stark verbesserte Performance der Software. Optisch gibt es keine Änderungen.

Langfristig verspricht sich Medlock, seine Tastatur in Microsoft-Produkten einsetzen zu können. Das wäre laut ihm sehr sinnvoll, da die meisten Micosoft-Produkte viel mit Texteingaben funktionieren.

 

 

 

 

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Neue Whatsapp-Alternative oder doch nur der xte Messenger?

Eric Dolatre war bereits schon einmal erfolgreich. Als Mitbegründer des E-Mail- und Internetdienstes GMX im Jahre 1997 konnte er viel Geld verdienen. Nun hat der Münchener einen neuen Plan: Er will die Messenger-Welt revolutionieren und Whatsapp die Stirn bieten. Wir er das machen will und ob das sinnvoll ist erzähle ich euch heute.

In München-Neuaubing hat vor kurzem weiteres Startup eine Tore geöffnet. Die Rede ist von Brabbler, einem Unternehmen was zukünftig eine große Nummer in der Messenger-Dynastie sein will. Sein Gründer Eric Dolatre hat sich auf die Fahnen geschrieben dicken Fischen wie Facebook kräftig auf die Füße treten zu wollen. Doch wie will der Unternehmer das in der Überfluss-Digitalwelt schaffen, in der es bereits den xten Messenger auf dem Markt gibt? Ganz einfach, sagt Dolatre. Man soll mit seinem Dienst ganz einfach verschlüsselt kommunizieren und auch Termine planen und Dateien verschicken können und das ganz ohne Werbung. Und wie soll das Ganze dann finanziert werden? – Ganz einfach. Dolatre nimmt Geld von den Nutzern und das nicht wenig. 3 Euro im Monat soll die Nutzung des Dienstes kosten, denn dafür werden schließlich auch keine Daten von Zuckerberg mitgelesen, rechtfertigt sich der Erfinder.

Die Nutzung von Facebook und Co. sei schließlich letzten Endes auch nicht kostenlos. Man bezahle immer mit seinen Daten, doch viele interessiert das nicht. Ob sein gewagter Plan letztendlich aufgeht muss sich noch zeigen. Es ist jedoch ein gutes Signal, dem Datendiebstahl etwas entgegen zu setzen.…

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